Schlüsselprinzipien des Value Management / Wertanalyse - Teil 17 |
Gegenüberstellung der Arbeitspläne der Wertanalyse VDI 2800 und EN 12793Die Vorgehensweisen bei einer Value Management-Studie / Wertanalyse – Projektes nach EN 12793 und VDI-Richtlinie 2800 sind nachfolgend zusammengefasst und dargestellt. Nach dem Wertanalyse-Arbeitsplan muss vorgegangen werden, wenn eine Aufgabe als Value Management-Studie / Wertanalyse-Projekt bezeichnet werden soll. Der Wertanalyse-Arbeitsplan nach EN 12793 (10 Grundschritte) und nach VDI 2800 (6 Grundschritte) ist in weiteren Teilschritten untergliedert. Es ist für die im Wertanalyse-Arbeitsplan festgelegte Vorgehensweise grundsätzlich unerheblich, ob sich das gewählte Wertanalyse-Objekt noch in der Phase der Planung, Entwicklung, Konstruktion ("Entwicklungsbegleitende Wertanalyse") bzw. ("Wertgestaltung") befindet, oder ob es sich um ein bereits gefertigtes Objekt handelt, ("Wertverbesserung"). Unerheblich ist auch die Art des Wertanalyse-Objektes. Dies können administrative Abläufe in der Verwaltung, Herstellungsprozesse von Produkten oder einzelne Erzeugnisse sein. Gleichfalls kann ein Wertanalyse-Objekt auch ein Kennzahlensystem, eine Bilanz und die dazugehörige Gewinn- und Verlustrechnung sein. Bei der Durchführung der Wertanalyse ist die Einhaltung des Arbeitsplanes, d. h. die Beachtung der Schrittfolge, unerlässlich. Die Bearbeitungstiefe in den Grund- bzw. Teilschritten muss sich an dem gegebenen quantifizierten Ziel, z. B. dem Kostenziel, Umsatzziel, dem ROI etc. orientieren. Zeigt sich, dass das Ziel mit der gewählten Bearbeitungsintensität nicht zu erreichen ist, so wird ggf. die Aufgabenstellung selbst nochmals überdacht, überprüft oder die Wertanalyse von dem Grundschritt an wiederholt werden müssen, der in Bezug auf die Zielsetzung angemessen erscheint (Rückkopplung).
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