Der erste Eindruck |
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„Wie Du kommst gegangen, so wirst Du auch empfangen“ (zit. nach C. Roth) Umfrageergebnisse beweisen, dass das Erscheinungsbild der Mitarbeiter von Unternehmen, wie das Firmenlogo oder die Ausstattung der Geschäftsräume, wesentlicher Erfolgsfaktor ist. Vom Aussehen und von dem Auftreten der Mitarbeiter wird auf die Qualität, Professionalität und Leistungsfähigkeit des Unternehmens geschlossen. Wehe, wenn Sie die falschen Signale setzen ... Vielleicht haben Sie das auch schon mal erlebt: Der Erstkontakt mit einem Kunden, einem Vorgesetzten oder Businesspartner ist irgendwie schief gelaufen und es fällt Ihnen nun schwer, diesen Makel wieder auszuräumen. Grund dafür ist der sogenannte Erste-Eindruck-Effekt oder primacy effect. Wir Menschen tendieren dazu, dass der erste Eindruck, den wir hinsichtlich Personen haben einen deutlich stärkeren Einfluss auf Beurteilungs- und Gedächtnisleistungen hinsichtlich dieser Personen hat als Informationen, die wir dann zu einem späteren Zeitpunkt über diese Person erhalten. Der erste Eindruck, den wir hinterlassen prägt und beeinflusst die weitere Kommunikation. Viele Menschen glauben, dass ihr Fachwissen allein genügt, um andere Personen von ihren Qualitäten zu überzeugen. Das mag zwar für die Bewerbung auf Papierform stimmen, nicht jedoch beim ersten persönlichen Kontakt. Die Einordnung einer Person erfolgt hier nach subjektiven Maßstäben und folgt weniger der Ratio. Im Ergebnis bedeutet das für Sie: Für eine Einladung zum Vorstellungsgespräch mag die gute fachliche Ausbildung genügen, nicht jedoch für den persönlichen Erstkontakt. Folgende Faktoren bestimmen über den ersten Eindruck, den wir hinterlassen: Aussehen und Verhalten sowie die Art und Weise, wie wir etwas sagen. Was wir sagen, steht nicht im Vordergrund und beeinflusst den ersten Eindruck, den Menschen von uns bekommen, nur unwesentlich.
Diesen ersten Eindruck, den wir hinterlassen, können wir nur schwer ändern, denn die Wahrnehmung erfolgt im Unterbewußtsein und wir dort langfristig gespeichert. Die ersten Sekunden sind entscheidend. Schon innerhalb von 7 Sekunden hat sich ihr Gegenüber bereits einen ersten subjektiven Eindruck von ihnen gemacht. In dieser kurzen Zeit entscheidet sich, ob sie sympathisch oder unsympathisch wirken. Ebenso entscheidet sich, ob sie als kompetent oder inkompetent gesehen werden.
Hierbei spielen folgende Faktoren eine Rollen:
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