Ein Wegweiser für Small-Talk

Erlaubt sind alle Themen die freundlich stimmen und verbinden. Denn es geht gar nicht um den Sinn des Gesprächs, sondern allein um die Aufnahme und Aufrechterhaltung von Kommunikation. Small-Talk muss Spaß machen. Warum fällt vielen Menschen ein Small-Talk so schwer? Die meisten von ihnen antworten:

 

  • Ich mag es nicht
  • Ich kann nicht locker sprechen
  • Das ist pure Zeitverschwendung
  • Es ist eigentlich überflüssig
  • Ich möchte mein Privatleben heraushalten
  • Es gibt nichts Aufregendes zu erzählen
  • Ich möchte nicht enttäuscht werden
  • Ich bin eher zurückhaltend
  • Mir fällt nichts ein
  • Es fehlt die Übung
  • Andere können es sehr viel besser

Deshalb lautet die Devise beim Small-Talk: Mutig und offen auf andere Menschen zugehen! Es immer neu versuchen, auch wenn es mal nicht geklappt hat.

Die Vorgehensweise ist einfach: Seien Sie aktiv!

  1. Mut haben, aktiv werden, auf Menschen zugehen, zu einer Gruppe oder zu einzelnen Menschen stoßen. Sie haben die Auswahl über Ihre Gesprächspartner. Treffen Sie die Wahl!
  2. Stellen sie offene W-Fragen und verbinden sie die Frage mit einer eigenen Aussage. "Oh! Ich dachte, ich wäre zu spät. Wissen Sie, wie der Ablauf heute geplant ist?"
  3. Zuhören, anknüpfen, spiegeln, sich einbringen: "Ich habe keine Ahnung, ich dachte es gibt ein Programm." "Das dachte ich auch. Vielleicht liegt es am Eingang aus! "Ich bin schon ganz gespannt!" Pausen wirken lassen. "Das Thema hat mich schon immer sehr interessiert. Ich habe da ganz besondere Erfahrungen gemacht." Interesse wecken.

Welche Themen kommen in Frage?

Es sind alle Themen zu vermeiden, die den Spaß am Gespräch verderben. Verboten sind alle Themen die negativ stimmen und zu Konfrontation führen:

Empfehlenswerte Themen Tabuthemen
  • Wetter
  • Sport, Reisen und Reiseziele
  • Hobbys persönliche Vorhaben und Vorlieben
  • Kunst, Ausstellungen
  • Theater, Musik, Veranstaltungen
  • Essen und Trinken
  • Familie, Kinder, Haus, Garten, Haustiere
  • Berufliche Weiterentwicklung, Fortbildung
  • Politik
  • Religion
  • Katastrophen
  • Terrorismus
  • Tod und Krankheit
  • Abhängigkeit (Zigaretten, Drogen, Alkohol)
  • Persönliche Frustration, Enttäuschungen
  • Über Menschen sprechen, die nicht anwesend sind

Gesprächsregeln beachten:

  • Sich einbringen, erzählen Sie etwas oder fragen Sie
  • Aktiv Zuhören: Inhalte aufnehmen, um hieran anzuknüpfen
  • Freundlich sein (Lächeln), Kontaktaufnahme erleichtern
  • Interesse zeigen (Blickkontakt), Kommunikationswillen zeigen
  • Ausreden lassen, nicht unterbrechen, Redepausen nutzen
  • Respekt zeigen, höflich sein, keine reine Selbstdarstellung
  • Nicht empfindlich reagieren, sich zurückziehen, dran bleiben